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© Igor Ripak

Impressionen - 13.04.2026

Haydn bis Fábregas: Ein Spannungsbogen

Das Cuarteto Casals präsentierte sein Programm „Anthropozän“ im Brahms-Saal und eröffnete den Abend mit einem Streichquartett von Joseph Haydn. Mit feinem Gespür für den dialogischen Charakter der Kammermusik folgte die österreichische Erstaufführung von Elisenda Fábregas’ „Fiery earth“. Die Komponistin selbst gab dazu persönliche Einblicke auf der Bühne. Nach der Pause bildete das Streichquartett in G-Dur von Franz Schubert einen eindrucksvollen Abschluss, bevor mit Johann Sebastian Bachs „Contrapunctus I“ aus Die Kunst der Fuge ein klarer Schlusspunkt gesetzt wurde. Ein Abend, der die Intimität und Unmittelbarkeit der Kammermusik im Brahms-Saal eindrucksvoll erlebbar machte.

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